Landesverband Rheinland-Pfalz
Während in den meisten Fällen der Weg zur Grundschule zu Fuß noch gut funktioniert, ist bei den weiterführenden Schule für viele Schülerinnen und Schüler das Busfahren bzw. in manchen Großstädten das Fahren mit der Straßenbahn die beste Option. Wir geben Tipps, wie Eltern den Start in die neue Selbstständigkeit unterstützen können.
Damit alle möglichst gute und gleiche Chancen für die Fahrt zur Schule haben und zugleich auch die Möglichkeit erhalten, Mitschüler:innen zu besuchen und sich in die erweiterte Mobilität hineinzutasten, fordert der VCD im Übrigen, dass das Wahlversprechen umgesetzt wird, allen Schüler:innen in Rheinland-Pfalz ein Deutschlandticket zur Verfügung zu stellen.
Es lohnt sich vorab, einige grundlegende Fragen zu beantworten.
Gegen Ende der Sommerferien lohnt es sich, den neuen Schulweg gemeinsam zu üben. Dabei kann die erwachsene Begleitperson dem Kind beim ersten Mal gerne helfen, sich zurecht zu finden. Bei mehrmaligem gemeinsamen Üben sollten die Erwachseen sich natürlich immer mehr zurückzuhalten, damit das Kind den neuen Weg alleine meistern lernt.
Kinder brauchen einen Plan B: Was tue ich, wenn ich zu spät dran bin? Was, wenn der Bus/die Bahn mir vor der Nase weg fährt? Was, wenn der Bus/die Bahn eine größere Verspätung hat? Wen rufe ich an?
Es empfiehlt sich, diese Fragen mit dem Kind durchzuspielen, damit es sich seine Optionen einprägen kann. Es ist außerdem sinnvoll, mit dem Kind das Fahrplan lesen zu üben. Diese Pläne erklären sich für Kinder (noch) nicht von selbst. So kann es bei Verspätung nach dem nächsten Bus/der nächsten Bahn Ausschau halten...Vielleicht gibt es auch eine Alternativhaltestelle mit einer anderen Linie in der Nähe. Wie man einschätzt, ob es Sinn macht, zu ihr hinzugehen, ist auch zu üben.