Landesverband Rheinland-Pfalz
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Die Aktion „Freie Gehwege“ rief Bürgerinnen und Bürger bundesweit dazu auf, Gefahrenstellen zu melden, die durch regelmäßig auf Gehwegen parkende Autos entstehen. Besonders eindringlich zeigt dies ein SWR Beitrag aus Bingen. Dort war der VCD anlässlich der Aktion zusammen mit einer Rollstuhlfahrerin in der Innenstadt unterwegs.
Der Beitrag in der Landesschau beginnt ab Minute 14:08 : https://www.ardmediathek.de/video/swr-aktuell-rheinland-pfalz/sendung-19-30-uhr-vom-5-12-2025/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyODUwMjY
Und hier der Radiobeitrag: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/zugeparkte-gehewege-in-bingen-behindern-rollstuhlfahrer-100.html
Die bundesweit über 3.000 Einträge bei der Aktion zeigten, wie verbreitet das Problem der zugeparkten Gehwege sei, sagt Michael Müller-Görnert, der verkehrspolitische Sprecher des Verbands. Er fordert die Kommunen zum Handeln auf: „Sie dürfen nicht zulassen, dass parkende Autos Gehwege so stark verengen, dass man insbesondere im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen auf die Straße ausweichen muss.“
Die große Beteiligung zeigt deutlich: Gehwegparken ist bundesweit ein Problem, das die Kommunen endlich angehen müssen.
Dabei sind die Vorgaben des Straßenverkehrsrechts eindeutig: Auf Gehwegen darf nur geparkt werden, wenn der behinderungsfreie Begegnungsverkehr für alle gewährleistet ist. In den gemeldeten Fällen war dies jedoch nur selten der Fall.
Der VCD wird die Meldungen jetzt im Detail auswerten und die zuständigen Kommunen auffordern, die Situation vor Ort zu überprüfen und bestehende Gefahrenstellen zu beseitigen. „Es kann nicht sein, dass Städte Gehwegparken noch immer dulden und damit die Belange des Fußverkehrs ignorieren“, kritisiert Müller-Görnert. „Gehwege sind für Menschen da – nicht für Autos“.
(VCD Pressemitteilung / CB)