Rheinland-Pfalz, Radverkehr

VCD-Besichtigung des neu eröffneten Fahrradparkhauses in Karlsruhe

So soll es sein: Die Stadt Karlsruhe hat ein Autoparkhaus in bester Lage unter den Gleisen des Hauptbahnhofs, ehemals erfüllt mit dem Odeur von Autoabgasen, in die neue "Fahrradstation" mit über 600 Stellplätzen umgewandelt.

Vor allem: Das Architekturbüro hat es verstanden, der neuen zentralen Zweiradabstellmöglichkeit mit einfachen, aber geschickt eingesetzten Mitteln eine angenehme, fast wohnliche Atmosphäre zu verleihen. Der Boden ist in einem freundlich-hellen Farbton gehalten, hat gleichzeitig eine körnige Struktur, die optisch wie auch dem Radreifen Halt gibt. Farbige Leitspuren führen vom Eingang zu den farblich abgesetzten Bereichen des Raums, in dem man sich dadurch weder in Kammern gesperrt noch verloren vorkommt. Das Gefühl des gegliederten Raums wird noch unterstützt durch farblich passend akzentuierte Deckenleuchten. Die objektive Absicherung durch Videoanlagen und Notrufeinrichtungen, die rund um die Uhr vom Parkwächter bedient werden, fehlt gleichfalls nicht. Ein Ort, in dem man und frau gern das Rad abstellt. Auch Plätze für Lastenräder und Anhänger sowie Lademöglichkeiten für Pedelecs sind vorhanden.

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