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Neustadt an der Weinstraße

VCD Ortsgruppe Neustadt - Aktivitätsbericht 2019

Auch 2019 lag der Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf der Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs in Neustadt.

Wir versuchen konsequent mehr Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr anzumahnen und scheuen nicht davor zurück wo nötig auch unbequeme Äußerungen zu machen. Haben beispielsweise durch Anfragen im Stadtrat darauf aufmerksam gemacht, dass im Klimaprogramm der Stadt beschlossene Mobilitätsprojekte bisher überhaupt nicht begonnen wurden.

Zur Kommunalwahl im Mai 2019 haben wir den Parteien Fragen zur Mobilität gestellt und deren Antworten auf unsere Wahlprüfsteine an alle VCD-Mitglieder und die Presse geschickt. Die Aktion hat es ermöglicht auf regionale Verkehrsprobleme aufmerksam zu machen, darunter auch das Problem des Gehwegparkens.

Von Zeit zu Zeit erstellen wir Infoblätter unter dem Titel: „Woanders gesehen“. Im Berichtsjahr mitFotos und den Regeln zu Fahrradboxen mit Abstellplätzten für Stadtbewohner in Brüssel.

Die Anerkennung der Ortsgruppe als fachlich qualifizierte Interessensvertretung zeigt sich daran,dass die Stadt uns bei Verkehrsthemen einlädt und wir in der Expertengruppe „AG Rad“ vertretensind. Zum ersten Mal hat die Stadt bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ mitgemacht. DerVCD war als unterstützende Organisation im offiziellen Flyer der Stadt aufgeführt. Die Ortsgruppe hat dazu beigetragen, dass die Aktion trotz halbherziger Aktivitäten der Verantwortlichen einehohe Resonanz gefunden hat. Wir haben Radtouren organisiert und unsere Gruppe „VCD-umweltfreundliche Mobilität“ kam auf Platz drei der aktivsten unter den 43 Teams in der Stadt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Neustadt mobil - wie gestalten wir dieMobilitätswende“ war der VCD auf dem Podium vertreten.

Die Ortsgruppe unterstützt die bisher monatliche Critical Mass Fahrraddemonstration, hat jedochvon Anfang an gemahnt, dass daraus eine monatliche „Pflichtübung“ mit sinkender Beteiligung werden könnte. Zusammen mit den bisherigen Organisatoren und der parallel zu Fridays-for-future gegründeten „Klimaaktion“ wurde unser Vorschlag übernommen Critical Mass auf einebreitere Basis zu stellen, nur noch vierteljährlich durchzuführen, dafür aber jedes Mal zu einem aktuellen verkehrspolitischen Thema. Dies ermöglicht auch jeweils besonders Betroffene Stadtbewohner mit einzubeziehen.

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