Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz, Auto & Straße, Verkehrssicherheit, Pressemitteilung
Landesverband Rheinland-Pfalz

Tödliche Verkehrsunfälle: VCD fordert Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsunfallursachen

Tödliche Verkehrsunfälle in Rheinland-Pfalz häufen sich. In einem Brief an Innenminister Lewentz erkundigt sich der ökologische Verkehrsclub VCD nach konkreten Maßnahmen zur Unfallprävention und fordert das Land auf, für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

In den letzten Wochen kam es in Rheinland-Pfalz immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit Todesfolge. Am 12. November wurde ein Mofafahrer auf der K 26 getötet, weil ihn ein entgegenkommender PKW während eines Überholvorgangs frontal angefahren hat. In der gleichen Woche ereignete sich ein weiterer tragischer Verkehrsunfall auf der „Schnell- und Raserstrecke“ B 50, bei dem nahe Büchenbeuren zwei Menschen ihr Leben ließen und zwei weitere Personen schwer verletzt wurden. Dies sind nur einige Beispiele für schwere Unfälle mit tödlichem Ausgang, die immer wieder geschehen und oft auf Fehlverhalten zurückzuführen sind.

Die Hauptursachen für die tragischen Verkehrsunfälle sieht der ökologische Verkehrsclub VCD in einem riskanten Fahrstil mit gefährlichen Überholmanövern und zu dichtem Auffahren und in überhöhten Geschwindigkeiten. „Insbesondere die gut ausgebauten Überlandstrecken, wie die B 50, werden mitunter zu lebensgefährlichen Rennpisten. Diese Zustände sind absolut nicht tolerabel, denn die Leidtragenden“, betont Dr. Helga Schmadel, Vorsitzende des VCD Rheinland-Pfalz, „sind letztlich die schwächeren Verkehrsteilnehmer, nämlich Fahrradfahrer, Fahrer von Krafträdern und kleinen PKW.“

Der VCD setzt sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein und for­dert in seiner „Vision Zero“ Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsunfallursachen. In einem Brief an das Innenministerium appelliert der VCD Rheinland-Pfalz an den zuständigen Minister Lewentz, konkrete Bemühungen zur Eindämmung der Hauptursachen von schweren Verkehrsunfällen darzulegen. Ein landes- oder bundesweiter Verkehrskontrolltag ist nicht ausreichend, wenn danach direkt wieder, wie selbstverständlich, zu schnell und zu rücksichtslos gefahren wird. „Damit in Zukunft weniger Menschen auf der Strecke bleiben, fordern wir, dass von Seiten des Bundeslandes alles Erdenkliche getan wird, um für mehr Vorsicht und Sicherheit auf den Straßen zu sorgen“, so Schmadel. 

Für Rückfragen: Landesgeschäftsstelle VCD Rheinland-Pfalz, Fon (0261) 97353840, rlp@vcd.org

rlp@vcd.org

zurück