Rheinland-Pfalz

Radverkehr, Verkehrssicherheit, Pressemitteilung
Rheinhessen

Gefahrenstellen für den Radverkehr entschärfen

Für die vorbeugende Entschärfung erkannter Gefahrenstellen im Radverkehr hat sich der VCD Rheinhessen (Verkehrsclub Deutschland e.V.) ausgesprochen. „Es darf nicht sein, dass die Behörden erst tätig werden, wenn sich Todesfälle ereignet haben“, so die Vorsitzende Dr. Helga Schmadel. Sie bezieht sich dabei auf den tödlichen Unfall eines 63jährigen Radfahrers, der die Rheinhessenstraße beim Verfolgen eines Radweges überqueren wollte und von einem Kraftfahrzeug angefahren wurde. An dieser Stelle habe sich bereits früher ein tödlicher Unfall ereignet. Auch im Radroutencheck-Bericht des VCD Rheinhessen aus dem Jahr 2010 sei ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass die Querung an dieser Stelle trotz Ausweisung als Radweg nicht sicher möglich sei. Dr. Schmadel betont: „Wenn die Gefahr von den Kraftfahrzeugen ausgeht, soll nicht der Radverkehr erschwert und beschränkt werden“. Vielmehr könnten Gefahren oft durch geeignete und konsequent überwachte Geschwindigkeitsbeschränkungen minimiert werden. Auch die aktuelle Haushaltslage der Kommunen könne ein Zögern bei der Beseitigung von Gefahrenstellen keineswegs rechtfertigen.

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