Rheinland-Pfalz

Bahn & Bus, Fußverkehr, Mobilitätsbildung, Verkehrspolitik, Pressemitteilung
Rheinhessen

„Da hat die FDP etwas missverstanden“

Ganz und gar nicht ist der Verkehrsclub Deutschland mit der Interpretation seiner Aktion „Zu Fuß zur Schule“ im Zusammenhang mit dem Streit um die Bushaltestelle in der Schlossbergstraße einverstanden.

„Die Binger FDP scheint, ob mangels besseren Wissens oder absichtlich sei dahingestellt, die VCDAktion
,Zu Fuß zur Schule‘ offenbar gründlich misszuverstehen, wenn sie diese als Argument für die Abschaffung der schulnahen Bushaltestelle am Stefan-George-Gymnasium ins Feld führt“, sagt die Vorsitzende des VCD Rheinhessen, Dr. Helga Schmadel, in einer Stellungnahme zu der auch in der AZ seit mehreren Tagen kontrovers geführten Debatte.
Die Gemeinschaftsinitiative „Zu Fuß zur Schule“ des ökologisch orientierten Verkehrsclubs und des Deutschen Kinderhilfswerkes verfolge das Ziel, dass Eltern so oft wie möglich das Auto als „PrivatTaxi“
stehen lassen und stattdessen ihre Kinder zu eigenständiger Mobilität anspornen. Dass eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe der Schulen liegt, sollte so der VCD „eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein“. Diese für einige Parkplätze zu opfern, hält der Club unter dem Aspekt einer zukunftsfähigen Verkehrsplanung nicht für vertretbar. „Die FDP müsste nach ihrer Logik auch fordern, künftig Parkplätze in mindestens einem Kilometer Entfernung von den Supermärkten anzulegen, um die Fitness der Kunden zu fördern“, so Vorsitzende Schmadel. Im Übrigen so der VCD abschließend hätten die mit dem Bus anreisenden Schüler den gesundheitsfördernden Fußweg meist schon morgens zwischen ihrer Wohnung und der Haltestelle absolviert.

zurück