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25% Anteil Radverkehr bei den Wegen innerhalb von Mainz

Wir merken es tagtäglich auf den Straßen: Heute fühlt man sich auf den meisten Straßen, wenn man dem Rad unterwegs ist, nicht mehr als Exot, sondern als selbstverständlicher Teil des Verkehrs.

Die 2019-Studie zur Verkehrsmittelwahl, von der jetzt gerade die zentrale Ergebnisse vorgestellt wurden (die gesamte Veröffentlichung folgt noch) besagt, dass der gesamte Anteil der Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden, im Binnenverkehr (also wenn Start und Ziel in Mainz liegen) 25% beträgt.

Damit gehört Mainz zu den Städten mit dem höchsten Radverkehrsanteil in Deutschland, und als Besonderheit, zugleich einen hohen Anteil des Öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere mit der Straßenbahn. (siehe Grafik 1)

Das ist sicherlich auf viele Faktoren zurückzuführen:

- Mit Pedelecs schrecken niemanden mehr die Anhöhen in Mainz.

- Das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein ist gestiegen.

- Allmählich zahlen sich auch die "kleinen" Verbesserungen der Radinfrastruktur aus, angefangen von viel mehr guten Abstellplätzen, Markierungen des Raums für das Rad, Sicherungen von Kreuzungen aus, die äußerst mühsam gegen einen in Jahrzehnten buchstäblich zementierte Förderung des Autos errungen werden müssen.

Das Ziel muss lauten: bis 2030 schaffen wir 35% Radverkehrsanteil in Mainz.

Wie die zweite Grafik zeigt, fahren die Jungen und die Junggebliebenen sowieso relativ wenig mit dem Auto, mit der weiteren Verbesserung der Radinfrastruktur lässt sich das Potential für den Radverkehr auch bei den Jüngeren noch besser ausschöpfen.

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