Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz, Radverkehr, Verkehrspolitik, Pressemitteilung

„Gibt es eine Alltagsradverkehrs-Strategie für Rheinland-Pfalz?“

Der 6. VCD-Wortwechsel am Samstag, 30 März, stellt die Frage, wie ein sicherer, attraktiver

Alltagsradverkehr in der Stadt und auf dem Land aussehen sollte.

Für das kommende Wochenende ist der Bericht der Expertenkommission der Nationalen Plattform Mobilität angekündigt. Ohne eine massives Umsteuern in der Verkehrspolitik werden die Klimaschutzziele bis 2030 nicht zu erreichen sein. ÖPNV sowie Rad- und Fußverkehr sind grundlegende
Bestandteile dieser Wende, gemeinsam müssen diese Verkehrsformen zu einem umweltfreundlichen,
alltagstauglichen System ausgebaut werden. Welche Forderungen hinsichtlich des Radverkehrs sind für
das Land-Rheinland-Pfalz in dieser Situation zu stellen? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?

Das Fahrrad ist gleichermaßen Verkehrsmittel der Stadt wie des ländlichen Raums. Städte bieten mit ihren urbanen Strukturen gute Voraussetzungen dafür, den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder komplett per Rad oder zu Fuß zurückzulegen. Im ländlichen Raum sind die Gesamtwege meistens länger, aber Fahrrad und Pedelec bieten sich in vielen Fällen für den Anfahrtsverkehr zum ÖPNV an. Dass es zu selten dafür genutzt wird, liegt auch an einer fehlenden Strategie, Radverkehr und ÖPNV als Gesamtsystem zu sehen und zu fördern.
Bei unserer diesjährigen Podiumsdiskussion möchten wir darüber diskutieren, wie eine nachhaltige, vorausschauende Politik insbesondere den Alltagsradverkehr in Stadt und Land stärken kann. Leitmotiv muss sein, dass die Radfahrenden sicher, zügig und attraktiv ihr Fahrtziel erreichen können. Welche Maßnahmen muss das Land dafür in die Wege leiten? Dazu diskutieren Radverkehrsexperten auf dem 6. Wortwechsel- Podium.
Die öffentliche Podiumsdiskussion findet statt am Samstag, den 30. März, ab 14 Uhr im Rathaussaal Nr.
132 in Koblenz.

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