Rheinland-Pfalz

Petitionen

Petitionen zum Thema Verkehr

Uns gehört die Straße! Wir brauchen ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht

Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad und zu Fuß bewegen können. Doch das aktuelle Straßenverkehrsrecht verhindert das, denn es bevorzugt allein das Auto. Das muss dringend geändert werden! Wir brauchen ein Straßenverkehrsrecht, bei dem die ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen Vorfahrt haben - insbesondere die Kinder. Davon profitieren wir alle und nur so gelingt die Verkehrswende.

Aktuell können Städte und Gemeinden nicht einfach Tempo 30 einführen oder breite, baulich getrennte Radwege einrichten. Dazu müssen sie aufwendige Begründungen finden oder es ist schlicht nach dem geltenden Straßenverkehrsrecht nicht erlaubt.

Deshalb braucht es eine Reform des Straßenverkehrsrechts.

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Aktion der Deutschen Umwelthilfe für ein Tempolimit

Fordern Sie mit uns #100AufDerAutobahn! Lassen Sie uns die Sicherheits- und Klimakrise JETZT bekämpfen.

Jeder eingesparte Liter Kraftstoff hilft die Abhängigkeit von russischem Öl- und Gasimporten zu reduzieren. Wir haben jetzt die historische Chance die Sicherheits- und Klimakrise gleichzeitig zu bekämpfen. Mit Tempo 100 auf der Autobahn, 80 außerorts und Tempo 30 innerorts können wir SOFORT über 9 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Insgesamt wären das bis zu 3,7 Mrd. Liter Benzin und Diesel, die jährlich eingespart werden könnten. Mit der Einführung eines Tempolimits könnten wir damit ab morgen auch unsere Abhängigkeit von den Importen aus Russland reduzieren.

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Resolution gegen den weiteren Ausbau der B 10 durch den Pfälzerwald

Dieses Fernstraßenprojekt im Zuge der Bundesstraße 10 quert einen bedeutsamen Bereich des deutsch-französischen Biosphärenreservats Pfälzerwald – Vosges du Nord. Es gefährdet außergewöhnliche Landschaften und Naturräume, die gleichzeitig für die Entwicklung des Tourismus sowie der damit verbundenen Wirtschaftszweige wichtig sind. Kontraproduktiv wäre daher mitten im Pfälzerwald die Etablierung einer Magistrale, die europäischen Transitverkehr - mit alleine täglich 10.000 Lkw – zur Folge haben wird. Eine Zerschneidung dieser einzigartigen Landschaft muss vermieden werden.

Noch ist es nicht zu spät. Die entscheidenden Abschnitte des B 10-Ausbaus im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands sind noch nicht planfestgestellt.

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Lennebergwald und Mainzer Sand erhalten. Kein Ausbau der A 643 im Naturschutzgebiet.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hält weiter am sechsspurigen Ausbau der A 643 mitten durch den Lennebergwald und den Mainzer Sand fest. Unsere Naturschutzgebiete und Wälder sind bereits heute durch den Klimawandel stark geschädigt. Der Lennebergwald und der Mainzer Sand sind als ein einzigartiger Naturschutzraum, der höchsten Schutz auf europäischer Ebene genießt, in Gefahr zerstört zu werden.

Rund 800 Bäume (das entspricht etwa 10 t gebundenem CO2) des Lennebergwaldes am Rande der Autobahn sollen gefällt werden, um die zusätzlichen Fahrbahnen zu ermöglichen. Außerdem ist eine 8 m hohe Lärmschutzwand geplant. Das hätte fatale Folgen für das Mikroklima: Pflanzen und Tiere könnten erheblich beeinträchtigt und gefährdet werden. Die offene Landschaft würde zerstört werden. Wertvolle Lebensräume und die darin lebenden seltenen Tier- und Pflanzenarten stehen auf dem Spiel!

Der Ausbau der A 643 passt nicht in die heutige Zeit. Im Klimawandel ist eine Verkehrswende notwendig und kein Ausbau von Autobahnen mit der damit verbundenen Zerstörung unwiederbringlicher Ökosysteme.

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Zugang zum Hechtsheimer Messegelände für den Rad- und Fußverkehr erhalten

Der Zugang zum Hechtsheimer Messegelände soll von Westen für Radfahrende und Fußgänger:innen geschlossen werden. (Mehr Infos z.B. auf unserer Website: https://www.mainzer-radfahrforum.de/problem-radzugang-zum-hechtsheimer-gewerbegebiet/)

Und wisst ihr was das bedeutet? - Das bedeutet ca. 3km Umweg, wenn man mit dem Rad oder zu Fuß von Westen her (also z.B. vom Lerchenberg, Marienborn, Ebersheim, Klein-Winternheim, etc.) ins Messegelände (also z.B. zum BOC oder Möbel Martin) gelangen möchte.
Damit wird es für Beschäftigte und Kunden des Hechtsheimer Messegelände deutlich unattraktiver mit dem Rad oder zu Fuß dorthin zu gelangen. Und dies tut unserem Klima gar nicht gut, und ist für die Verkehrswende verkehrt herum!

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